WMR90 – Live vom 31C3 mit Michael Kreil

Wir haben es wieder getan: Einen Podcast auf dem Chaos Communication Congress aufgenommen, nämlich. Diesmal hatten wir den schon lange eingeplanten Michael Kreil zu Gast. Während also Max in Kalifornien Mittach machte, haben sich Michael und Michael in Hamburg zur späten Stunde ordentlich die Kante gegeben. Ich hoffe, ihr habt beim Hören auch so viel Spaß, wie wir hatten.

Danke an die Shownoter/innen: @tagamemnon, @tpommer, @nofoo, @fmütz, @distantnative, @heckenland, @boeggsli.

UPDATE: Das Video ist raus:

Begrüßung 00:00:00

Was macht Michael Kreil? 00:01:43

31C3 Congress 00:18:48

Max bei Facebook 00:27:30

Überwachung 00:30:47

Jahresrückblick 00:44:13

  • mspro prophezeite 2012 den großen Backslash
  • … und den Einzug der Piraten in den Bundestag
  • „2013/14 hat die Netzgemeinde ihren Tiefpunkt überschritten.“ (MS)
  • „Wieder Zeit für positive Stimmung“ (MS)
  • PEGIDA
  • Erfolge der Vergangenheit: ACTA verhindert, Vorratsdatenspeicherung verhindert
  • ACTA
  • Vorratsdatenspeicherung
  • „Netzpolitische Themen sind in Europa angekommen“ (MS)
  • Netzneutralität
  • netzpolitik.org
  • Deutschen Netzaktivisten fehlen die nötigen Spenden
  • EFF
  • „Wir reiten alle nur auf Memen durchs Internet.“ (MK)
  • „Leg die Wodkaflasche weg.“ (MvW)
  • Post-Privacy
  • Anne Roth
  • „Internet ist für alle gut“ (MvW) „Geiler Slogan“ (MS)
  • Pluralismus
  • 2014 viele Gamechanger
  • Schwarze Schwäne
  • Nassim Nicholas Taleb

YouTuber und Netzpolitik 00:55:09

  • Simon Unge
  • Mediakraft Networks
  • Petition
  • „Youtube is aus unserer Perspektive ein unbekannter Riese, der alle bespielt“ (MS)
  • Dagi Bee
  • „Asien ist der Teenager des Internets“ (MvW)
  • Sascha Lobos Kolumne
  • Entwicklung des iPhones nicht ohne asiatischen Markt zu erklären
  • „Daten sind die neue Braunkohle“ (MS)
  • Relevanz der Schwellenländern
  • „Twitter setzt eine gewisse Intellektualisierung voraus […] deshalb spreaden die nicht so schön.“ (MK)
  • Aufklärung vs. Ängste: ACTA, PEGIDA, Urheberrecht
  • „Die meisten Urheber wissen einfach mal überhaupt nichts über das Urheberrecht“ (MS)
  • YouTuber in Netzpolitik einbinden

Nacktscanner 01:08:16

Jahresrückblick – Teil 2 01:17:39

  • mspro prophezeit: YouTuber werden politisch wichtig
  • mspro prophezeit: Asien wird wichtig
  • Alibaba wird an der westlichen Börse gehandelt
  • Alibaba
  • Küchenradio KR381 China
  • MK geht häufiger in Marzahner Kneipen in Marzahn und spricht mit Fremden
  • Hartz IV

Algorithmen 01:23:24

Warum Max nicht auf dem Kongress war 01:34:28

Jahresrückblick – Teil 3 01:40:45

Abschluss-Statements für 2015 01:50:46

  • Max erwartet zunächst ein Kind
  • „Es wird das Jahrzehnt des Kampfes gegen die Windmühlen werden.“ (MvW)
  • MK erwartet 365 Tage im Jahr 2015
  • mspro fordert die Netzgemeinde auf, sich zusammenzureißen
  • Aufruf: „Spendet mehr!“

Verabschiedung 01:54:45

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3 Gedanken zu „WMR90 – Live vom 31C3 mit Michael Kreil

  1. Pingback: Die letzten und nächsten 24h, Sonntag, 04.01.2015 | die Hörsuppe

  2. bei den Distributed Hash Tables habt Ihr wass verwechselt, die kommen in bitcoin nicht vor (soweit ich weiß), da gibt es zwar auch Hashes, aber nicht alse table.

  3. Zum Ende der Theorien: so einfach ist das nicht. In Daten kann man allerhand Korrelationen finden. Nur, ob die Zufall sind oder nicht weiß man dann noch lange nicht. D.h. korrekterweise formuliert man eine These bevor man die Daten bekommt und testet diese dann an den Daten. Je mehr Thesen man auf einen Datensatz anwendet, desto wahrscheinlicher wird es, dass man dem Zufall auf den Leim geht.

    Konkret: In der Medizin sind Ergebnisse publizierbar wenn sie lediglich eine 5%ige Wahrscheinlichkeit haben, eine zufällige Korrelation zu ein (also 95%ige Wahrscheinlichkeit dafür eine korrekte Erkenntnis zu sein). Das bedeutet, dass jede 20. Publikation in etwa falsch liegen könnte.

    Im Big Data Konzept gestaltet sich das jetzt etwas anders. Mehr Daten können mehr Gewissheit liefern. Man kann die Daten in Teile aufteilen und schauen ob die Thesen auf beiden Untermengen verifiziert werden können, etc. Letztlich hat man im kleinen (5 Personen Schnupfen Studie) wie im Großen aber ähnliche Probleme und kommt um die Theoriebildung nicht herum.

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