WMR189 – Refactoring Yтро!

Wir haben uns mal wieder zusammengesetzt – nach langer Zeit mal wieder physisch. Ich bilde mir ein, dass das wirklich noch mal eine andere Gesprächsatmosphäre schafft. Aber hört selbst.

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Ein Gedanke zu „WMR189 – Refactoring Yтро!

  1. Zum angeblichen Scheitern der Russen und ihrer Strategie: Dass die die Ukraine mit shock and awe und Blitzkrieg binnen kürzester einnehmen wollten, haben sie nie behauptet. Die Truppenstärke deutet nicht darauf hin: Sie sind mit gerade mal 150.000 Mann einmarschiert, während die Ukraine 400.000 hat. Was genau das Ziel ist weiß niemand außer ihnen, Putin hat es sehr vage formuliert („Entmilitarisierung und Entnazifizierung“), da kann man viel hineininterpretieren.

    Ich denke es geht darum die Ukraine militärisch zu schwächen und Gebiete mit pro-russischer Bevölkerung im Süden und Osten zu annektieren. Hauptziel ist dabei ist wohl die Ukrainischen Streitkräfte im Osten, die kurz davor waren eine Offensive gegen den die Separatisten zu starten, von hinten einzukesseln statt sie frontal anzugreifen.

    Ein wichtiges Merkmal dieses Konflikts ist auch dass die Russen mit Samthandschuhen kämpfen und versuchen zivile Opfer und Zerstörung so weit es geht kleinzuhalten. Da werden nicht Städte mit Artillerie und Luftschlägen plattgemacht bevor man einmarschiert (mit Ausnahme von Mariupol). Das bremst aber den Angriff und sorgt für hohe Verluste auf russischer Seite.

    Informationsmäßig ist es sehr schwierig zu beurteilen wer gewinnt. Die Ukrainer fotografieren jeden zerstörten Panzer, vermelden hohe Verluste bei den Russen und das Scheitern des angeblichen Blitzkriegs als Sieg, während man von den Russen keinen Muks hört. Man muss aber die Größenordnung dieses Konfliktes bedenken und dass ein paar Photos von zerstörten Panzern nicht viel aussagen.

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