WMR126 – Warum wir jetzt alle nach Neuseeland auswandern müssen!

Wir sind wieder da. Max ist aus dem Urlaub zurück, mspro ist von seiner Grippe wieder auferstanden und schon ist der neue WMR da.

Wir reden über Grippe (überall), Arbeitgeber (geizig), Julian Reichelt (Wurst), Neuseeland (schön), Linksverkehr (schwierig), Twitter (empörend, anstrengend, englisch), Waffendebatte in den USA (hoffnungsvoll) und die SPD (hoffnungslos).

12 Gedanken zu „WMR126 – Warum wir jetzt alle nach Neuseeland auswandern müssen!

  1. Bis ca 1:25 top Podcast wie immer. Ab dann leider wieder die Tonspurenversatz… das macht es dann echt Anstrengend zu hören. Das muß mit dem Klogang zu tun haben 😉

  2. 10000de Menschen an Grippe in den USA dahingerafft. Max, mit Zahlen und Fakten nimmst du es meiner Meinung nicht so genau. Oder hast du für deine Aussage, dass tausende Menschen in den USA pro Monat wegen der Grippewelle „dran glauben“ (=sterben) müssen, einen Beleg? Ich finde keinen.
    Gruß Reinhard

      • Danke Max, interessanter Beitrag.
        Die Nachrichtenbasis ist trotzdem sehr dünn für mein Empfinden. Wenn man weiter Googelt erhält man immer den gleichen Artikel oder Abwandlungen von ihm. Ich bin weiterhin als mathematisch geschulter Mensch skeptisch, ob hier ein Wissenschaftsjournalist nicht irgendetwas durcheinander bekommen hat.
        Ich brauche, gerade in Zeiten von Fake-News, mehr Sicherheit. Ich nehme es aber gerne zurück, dass du es nicht so genau nähmest. Immerhin gibt es diese Meldung. Leider verweist der Artikel nur auf das CDC im Allgemeinen und nicht auf ein Dokument, wo man sich über die Fakten informieren kann.
        Gruß aus Bremen

    • Hab auch in einer anderen großen deutschen Firma gearbeitet. Da gab’s das auch. Hat mit Hin- und Rückweg insgesamt keine fünfzehn Minuten gedauert.

  3. Zu “twitter or not twitter” mal meine Sicht:
    Ich nutze meine Timeline auf twitter (bzw das was twitter.com mir davon übrig lässt) dazu Informationen zu bekommen, über die ich sonst nicht stolpern würde, die mir im Rückblick aber wichtig sind und im Endeffekt die investierte Zeit Wert waren.
    Max sagt, dass ihm durch die Abstinenz von twitter bislang nichts fehlt. Würde mir auch so gehen: Wenn ich nicht weiß, was nicht ankommt, kann ich es auch nicht vermissen.

  4. Das Land, das von Links- auf Rechtsverkehr umgestellt hat war übrigens Schweden. Das gleiche Land, das auch das “Sie” einfach abgeschafft hat indem gesagt wurde: ab jetzt duzen sich bitte alle. Fertig.

  5. Zur Twitter-Abstinenz: Kann ich absolut nachvollziehen. Ich hatte bislang zwei Punkte, an denen mich die Dauerempörung dann doch zu sehr runtergezogen hat. Mein Gegensteuern war dann relativ straightforward: Ich hab einfach alle rausgeschmissen oder gemutet, die einen Großteil der Empöreria bei mir ausmachten. Es waren tatsächlich erstaunlich wenige, die aber durch viele Tweets zu einem Thema und gleich noch die passende Latte Retweets dazu einen riesigen Lärm gemacht haben. Die zweite Welle folgte dann mit Trump. So leid es mir um manche Followings tat: Ich brauche niemanden, der zu jedem Trump-Tweet nochmal “Schaut mal was der für Mist erzählt!!!11” twittert und dann nochmal deutsche und englische Tweets, die das letztlich auch nochmal sagen, mit in die Timeline spült.

    Eine Hand voll Pöbler zu verschiedenen Themen hab ich jetzt noch. Ich bin ziemlich gemäßigt und hab für mich das Gefühl, dass ich eine gesunde Dosis der zugespitzten Meinungen dann auch mal brauche, um mich intellektuell daran zu reiben. Aber wenn mir das zu laut wird oder ich das Gefühl hab, dass es mir nichts mehr bringt, werden auch da weitere Konsequenzen folgen. 🙂

    Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist nicht unbedingt “Twitter” so laut, sondern die Leute, denen man auf Twitter folgt. Das kann man auch wieder ändern und neu justieren. Im Notfall, so wie Michael ja interessanterweise unbeabsichtigt anspricht, auch mit einem neuen Account, bei dem man dann weniger Verpflichtungen gegenüber den alten Verflechtungen empfindet.

    • Klar, das stimmt schon. Mit viel (oder etwas) Mühe hätte ich mir ein Twitter Account anlegen können, der nicht mehr so laut ist. Ich hatte sogar überlegt mir einen ganz neuen Account anzulegen und dann nur einer Hand voll Accounts zu folgen. Aber ich glaube, dass Twitter einfach von der Struktur sehr stark darauf angelegt ist, Lärm zu verstärken.

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